KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT |
Erstes Los endet: 24.04.2025 - 15:00:00
Losnummer 372 -
Auktion 147
GROSSFORMATIGE IKONE MIT DER GOTTESMUTTER FLANKIERT VON DEN HEILIGEN SEBASTIAN UND ROCHUS
Voraussichtliche Aufrufzeit
25.04.2025 - 10:01 Uhr
Startpreis
20.000,00 EUR
(Mindestgebot 20.000,00 EUR)
Beschreibung
IOANNIS AUCH JOHANNES ODER GIOVANNI PERMENIATIS
Ca. 1501 Tätig in Venedig und Kreta - Ca. 1550 Ebenda
GROSSFORMATIGE IKONE MIT DER GOTTESMUTTER FLANKIERT VON DEN HEILIGEN SEBASTIAN UND ROCHUS
Venedig, um 1523
Holztafel, parkettiert. Eitempera auf Kreidegrund, vergoldete Nimben ornamental punziert, Goldgrund. 54 x 75 cm. Dieses außergewöhnliche Werk wird dem kretischen Maler Joannes Permeniates zugeschrieben,
der im frühen 16. Jahrhundert in Venedig tätig war. Das Bild zeigt die Madonna mit dem
Christuskind, flankiert von den Heiligen Sebastian und Rochus. Die Komposition vereint
Elemente der spätbyzantinischen Tradition mit der Ästhetik der italienischen Renaissance,
ein charakteristisches Merkmal der kretisch-venezianischen Schule. Stilistische Merkmale,
insbesondere die Modellierung der Figuren und die Farbgebung, legen eine Zuschreibung an
Permeniates oder sein Werkstattumfeld nahe. Die Untersuchung des Werks deutet auf eine
Entstehung um 1523 hin, als der Künstler aktiv in Venedig arbeitete. Seine Maltechnik
zeigt eine raffinierte Mischung aus ost- und westeuropäischen Stilelementen, was ihn zu
einem bedeutenden Vertreter der kretischen Schule macht. Horizontale Rissbild mit kleinen Substanzverlusten, partiell rest.
Ca. 1501 Tätig in Venedig und Kreta - Ca. 1550 Ebenda
GROSSFORMATIGE IKONE MIT DER GOTTESMUTTER FLANKIERT VON DEN HEILIGEN SEBASTIAN UND ROCHUS
Venedig, um 1523
Holztafel, parkettiert. Eitempera auf Kreidegrund, vergoldete Nimben ornamental punziert, Goldgrund. 54 x 75 cm. Dieses außergewöhnliche Werk wird dem kretischen Maler Joannes Permeniates zugeschrieben,
der im frühen 16. Jahrhundert in Venedig tätig war. Das Bild zeigt die Madonna mit dem
Christuskind, flankiert von den Heiligen Sebastian und Rochus. Die Komposition vereint
Elemente der spätbyzantinischen Tradition mit der Ästhetik der italienischen Renaissance,
ein charakteristisches Merkmal der kretisch-venezianischen Schule. Stilistische Merkmale,
insbesondere die Modellierung der Figuren und die Farbgebung, legen eine Zuschreibung an
Permeniates oder sein Werkstattumfeld nahe. Die Untersuchung des Werks deutet auf eine
Entstehung um 1523 hin, als der Künstler aktiv in Venedig arbeitete. Seine Maltechnik
zeigt eine raffinierte Mischung aus ost- und westeuropäischen Stilelementen, was ihn zu
einem bedeutenden Vertreter der kretischen Schule macht. Horizontale Rissbild mit kleinen Substanzverlusten, partiell rest.
Details
Losnummer | 372 |
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Künstler | IOANNIS AUCH JOHANNES ODER GIOVANNI PERMENIATIS |
Folgerechtsabgabe | Nein |
Schätzpreis von | 20000 |
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