KUNST & IKONEN AUS DER ORTHODOXEN WELT |
Erstes Los endet: 24.04.2025 - 15:00:00
Losnummer 374 -
Auktion 147
GROSSFORMATIGE UND FEINE IKONE MIT DER MADRE DELLA CONSOLAZIONE

Auktion 147
GROSSFORMATIGE UND FEINE IKONE MIT DER MADRE DELLA CONSOLAZIONE
GROSSFORMATIGE UND FEINE IKONE MIT DER MADRE DELLA CONSOLAZIONE
Voraussichtliche Aufrufzeit
25.04.2025 - 10:02 Uhr
Startpreis
30.000,00 EUR
(Mindestgebot 30.000,00 EUR)
Beschreibung
NIKOLAOS TZAFOURES (ZUGESCHRIEBEN)
1455 Candia/Kreta - 1501
GROSSFORMATIGE UND FEINE IKONE MIT DER MADRE DELLA CONSOLAZIONE
Veneto-Kretisch, um 1500
Einzeltafel. Eitempera auf Kreidegrund, Goldgrund, Nimben ornamental punziert. 47,2 x 38,5 cm / 73,2 x 65 cm (mit Rahmen). ildfüllende Darstellung der halbfigurigen Muttergottes nach links. Sie trägt das
traditionelle dunkelblaue Untergewand sowie das durch weiße Faltenzüge gegliederte,
dunkelrote Maphorion mit goldbestickten Säumen. In ihrem rechten Arm hält sie das
Christuskind, das seine Rechte im Segensgestus erhoben hat und in der Linken den Globus
Crucifer. Die Muttergottes berührt leicht das Bein des Christusknaben mit ihrer linken
Hand. Das Christuskind ist über ein weißes Hemdchen in einen ärmellosen, dunklen Chiton
gekleidet, der mit goldenen Motiven verziert ist. Sein orangefarbenes Himation ist durch
reiche Gold-Chrysographie fein gefältelt. Qualitativ handelt es sich bei dieser Malerei um
eine hochwertige Arbeit, die sich durch die feine Modellierung der Inkarnate auszeichnet. Min. Retuschen.
Diese Madre della Consolazione weist eine verblüffende stilistische Nähe zu einer in niederländischem Privatbesitz befindlichen Ikone des gleichen Typus auf. Die von Nikolaos Tzafoures signierte Ikone entstand vor 1500. Nikolaos Tzafoures fand in den überlieferten Dokumenten zuerst 1487 in Candia (heute Heraklion), wo er bis um 1501 lebte und arbeitete, Erwähnung. Dieser neue Bildtypus der Muttergottesdarstellung entwickelte sich in der kretischen Ikonenmalerei gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Einflüsse der westlichen Malerei lassen sich zum einen an der Darstellung des durchsichtigen Schleiers an Stelle der östlichen Haube unter dem Maphorion ablesen, zum anderen an der Art und Weise, wie das Gewand der Muttergottes mit einer Schließe zusammengehalten wird.
1455 Candia/Kreta - 1501
GROSSFORMATIGE UND FEINE IKONE MIT DER MADRE DELLA CONSOLAZIONE
Veneto-Kretisch, um 1500
Einzeltafel. Eitempera auf Kreidegrund, Goldgrund, Nimben ornamental punziert. 47,2 x 38,5 cm / 73,2 x 65 cm (mit Rahmen). ildfüllende Darstellung der halbfigurigen Muttergottes nach links. Sie trägt das
traditionelle dunkelblaue Untergewand sowie das durch weiße Faltenzüge gegliederte,
dunkelrote Maphorion mit goldbestickten Säumen. In ihrem rechten Arm hält sie das
Christuskind, das seine Rechte im Segensgestus erhoben hat und in der Linken den Globus
Crucifer. Die Muttergottes berührt leicht das Bein des Christusknaben mit ihrer linken
Hand. Das Christuskind ist über ein weißes Hemdchen in einen ärmellosen, dunklen Chiton
gekleidet, der mit goldenen Motiven verziert ist. Sein orangefarbenes Himation ist durch
reiche Gold-Chrysographie fein gefältelt. Qualitativ handelt es sich bei dieser Malerei um
eine hochwertige Arbeit, die sich durch die feine Modellierung der Inkarnate auszeichnet. Min. Retuschen.
Diese Madre della Consolazione weist eine verblüffende stilistische Nähe zu einer in niederländischem Privatbesitz befindlichen Ikone des gleichen Typus auf. Die von Nikolaos Tzafoures signierte Ikone entstand vor 1500. Nikolaos Tzafoures fand in den überlieferten Dokumenten zuerst 1487 in Candia (heute Heraklion), wo er bis um 1501 lebte und arbeitete, Erwähnung. Dieser neue Bildtypus der Muttergottesdarstellung entwickelte sich in der kretischen Ikonenmalerei gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Einflüsse der westlichen Malerei lassen sich zum einen an der Darstellung des durchsichtigen Schleiers an Stelle der östlichen Haube unter dem Maphorion ablesen, zum anderen an der Art und Weise, wie das Gewand der Muttergottes mit einer Schließe zusammengehalten wird.
Details
Losnummer | 374 |
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Künstler | NIKOLAOS TZAFOURES (ZUGESCHRIEBEN) |
Folgerechtsabgabe | Nein |
Schätzpreis von | 30000 |
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